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USA: David Berscheminski - Tri-City Obdachlosenhilfe
Ethisch angesagt, gesetzlich vorgeschrieben: Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen

Ich kann sagen, dass es wirklich ein aufregender Job ist, der mir jede Menge Spass macht und an dem ich selbst wachsen und viel lernen kann

David berichtet von den Vorbereitungen auf seinen Dienst und der ersten Zeit im Projekt (Dezember 2002)

Es ist einfach unglaublich wie schnell die letzten 3 Monate verflogen sind. Es scheint mir geradezu, dass ich erst einige Wochen weg bin. Seit dem 05. Oktober bin ich nun, nach ueber einem Monat Vorbereitungszeit, an meinem endgueltigen Projektort "Tri City Homeless Coalition" in Fremont, Kalifornien, an der Suedkueste der San Francisco Bay, angekommen.

Bevor ich mich jedoch ganz ins Erzaehlen stuerze, moechte ich mich ganz herzlich fuer die zahlreiche Unterstuetzung bedanken, die ich in den letzten Monaten von jedem von euch sowohl durch Mails, Briefe und Anrufe als auch finanziell erhalten habe. Eure Bereitschaft meinen 'Anderen Dienst im Ausland' (ADiA) zu unterstuetzen, hat es erst moeglich gemacht, dass ich all diese wertvollen Erfahrungen machen darf und hat meinen Traum Wirklichkeit werden lassen. Daher ein riesiges DANKESCHOEN an euch alle. Zur besseren Orientierung habe ich den Brief in mehrere Teilbereiche gegliedert und hoffe euch somit einen besseren Ueberblick zu ermoeglichen. ...

1. Von der ersten Anfrage bis zur Abschiedsfeier

Vielleicht fragen sich einige von euch, wie es denn eigentlich dazu kam, dass ich mich fuer diesen sog. 'Anderen Dienst im Ausland' entschieden habe. Ein Artikel, auf den ich beim Stoebern in einer Jugendzeitschrift gestossen bin und der von dieser Alternative zum Zivildienst handelte, loeste bei mir eine Odysee von Anfragen, Informations-Einholungen und Bewerbungen aus. Mittlerweile sind seitdem schon gut zwei Jahre vergangen und ich bin durch eine Menge von Vorbereitungen wie Kriegsdienstverweigerung, Musterung, Bewerbung fuer eine Auslands-Stelle und mehrere Seminare gegangen. Durch die Zusage von EIRENE, dem Internationalen Christlichen Friedensdienst e.V., begann die heisse Phase vor der Abreise, die eine weitere Bewerbung bei BVS (Brethren Volunteer Service, Organisation hier in den USA, die den Freiwilligendienst organisiert und betreut), Visum- und Flugticketbeschaffung und natuerlich das grosse Packen und Verabschieden beinhaltete. Gott sei Dank, verliefen alle Vorbereitungen fuer die grosse Reise ohne grosse Probleme und nach einer Riesen-Abschiedsfeier (Danke Mama) am 31. August und einem fantastischen Abschiedsgottesdienst am Sonntag darauf, konnte es endlich losgehen. Jedoch ging es noch nicht in die USA, sondern erst einmal nach Neuwied, wo der Ausreisekurs in der Geschaeftsstelle von EIRENE stattfinden sollte.

2. Ausreisekurs in Neuwied und 'orientation' in New Windsor

Vom 01. - 13. September hatte ich meinen Ausreisekurs mit mehr als zwanzig weiteren EIRENIS, die genau wie ich auf das vor uns liegende Jahr im Ausland, in Frankreich, Belgien, Irland, Nicaragua, Bolivien, Kanada und natuerlich USA vorbereitet wurden. Verschiedene Einheiten wie z.B. interkulturelles Lernen, Dienstverstaendnis, simple life, Entwicklungspolitik, Konflikte im Projekt und noch viele andere Aktionstage und Diskussionsrunden, sollten uns auf unseren freiwilligen Auslandsdienst vorbereiten. Manchmal war das Programm dermasseen vollgepackt, dass wir abends nur noch todmuede ins Bett fielen.

Somit stellte der "Umzug" nach Odernheim, einem kleinen Ort hinter Bad Kreuznach, wo wir die zweite Woche unseres Ausreisekurses verbrachten, fuer uns eine willkommene Abwechslung dar. Hier auf der "Bannmuehle", einem grossen Anwesen mit Bio-Bauernhof, hatten wir einfach mehr Freiraum und konnten uns nach den Seminareinheiten mit Fussball, Kanufahren oder Schwimmen im direkt am Haus gelegenen Fluss entspannen, was ja auch nicht fehlen darf.

Eine schoene und wie ich finde, auch sehr lehrreiche Einheit waehrend diesem Seminar war 'laenderspezifische Vorbereitung'. Bei diesem Part waren unsere, uns fuer das jeweilige Land zugeteilten Paten dabei, die diese Erfahrung ja schon vor uns gemacht hatten und uns somit auf das eine oder andere Fettnaepfchen und die im jeweiligen Land angebrachten Gebraeuchlichkeiten oder Gepflogenheiten hinweisen konnten. Zum Beispiel, dass Amerikaner grundsaetzlich recht freundlich und hoeflich sind, stets ein Laecheln auf dem Gesicht haben, dass viel gelobt wird und man das mittlerweile schon eingedeutsche "Sorry" gar nicht oft genug sagen kann. Viele Dinge konnte ich mitnehmen, die mir spaeter noch hilfreich sein wuerden meine Gastgeber besser zu verstehen.

Nach der feierlichen Vertragsunterzeichnung am vorletzten Abend war am darauf folgenden Tag wieder das grosse Packen und Vorbereiten auf die nun bevorstehende, lang ersehnte Abreise angesagt. Mit wachsender Erwartung, was mich wohl in den naechsten Wochen erwarten wuerde, fuhr ich jedoch erstmal nach Hause, um noch den grossen Koffer mitzunehmen und die letzten Kleinigkeiten zu erledigen. Es ist schon ein mumliges Gefuehl, wenn man weiss, man schlaeft zum letzten mal in seinem eigenen Bett, isst zum letzten mal am wohlbekannten Esszimmer-Tisch und faehrt zum letzten mal das wohlvertraute Auto. Jedoch war es spannend diese so alltaeglich gewordenen Dinge, mal ganz bewusst zu erleben.

Am 14. September dann, war es soweit. Endlich! Der Flug stand bevor. In Frankfurt traf ich dann auf Rahel, Stefan und Sebastian, die mit mir zusammen in die USA fliegen wuerden. In Pittsburgh aufgesetzt gab es mit der Einwanderungsbehoerde keine Schwierigkeiten und auch das aus- und einchecken fuer unseren Anschlussflug nach Baltimore verlief problemlos. Prompt machten wir doch gleich unsere erste Erfahrung mit der amerikanischen Freundlichkeit. Als Stefan ein Foto von uns schiessen wollte, trat unbemerkt ein freundlich gesinnter Polizeibeamter an uns heran und machte deutlich, wir sollten uns alle zusammenstellen, er wuerde das Foto machen. Anscheinend machte es ihm besonderen Spass, denn er konnte gar nicht genug Bilder schiessen. Und noch eins und noch eins...

In Baltimore angekommen, fiel ich dann erst mal um 20 Uhr Ortszeit (5 Uhr MEZ) todmuede ins Bett. Auf dem Conference Center der 'Church of the Brethren' (Kirche in den USA die diesen Dienst mittraegt, kurz CoB), in New Windsor einem kleinen Ort inmitten von Maryland gelegen, sollte unsere 'orientation' (Vorbereitungskurs) mit 27 weiteren Freiwilligen aus den USA stattfinden. Ganz grob zusammengefasst, koennte man sagen, es war fuer uns Europaeer die englische Version unseres ersten Ausreisekurses in Neuwied. Jedoch konnte von Langeweile keine Rede sein. Vieles war neu und auch die Sprache war besonders in den ersten zwei Tagen eine manchmal ermuedende Umstellung. Was das Essen betraf, hatte ich eigentlich, bis auf den Aspekt dass alles, egal ob Butterbrot oder Burger mit Peanut-Butter (Erdnuss Butter) gegessen wurde, keine Probleme. Wahrscheinlich lag das auch daran, dass wir uns in dieser Zeit, wie mir von einigen Freiwilligen bestaetigt wurde, ueberwiegend gesund, also recht untypisch fuer Amerikaner ernaehrt haben. Im weiteren Verlauf des Briefes wird dies noch klarer werden. Neben vielen verschiedenen 'sessions' (Einheiten) und Workshops, vielen Gespraechen und sog. 'devotions' (kurze Andachten, die wir Voluntaere selbst gestalteten) hatten wir auch mehrere Aktionstage.

Im Anschluss an einen dieser Akionstage, an dem wir uns handwerklich auf dem Conference Center nuetzlich gemacht haben, ging es am Abend mit einer Einheit von David Radcliff weiter, die mich sehr angesprochen und zum Nachdenken angeregt hat. David Radcliff engagiert sich in der 'Church of the Brethren' neben noch vielen anderen Bereichen u.a.a. fuer die Bewahrung der Schoepfung und die Linderung der Hungersnot in der 3. Welt. Es ging grob gesagt um a) unseren verantwortungslosen Lebensstil, der uns mit daran Schuld macht, dass Menschen anderswo sterben, weil wir einfach nur verschwenderisch leben und b) um die Politik und die Ausgaben der US-Regierung. Wusstest ihr z.B. dass Militaeraktionen und Aufruestung in den USA mehr als das sechsfache (!) irgendeiner anderen Ausgabe schlucken? Einige weitere Beispiele: Weltweit sind eine gute Milliarde Menschen unterernaehrt! Im Durchschnitt sterben 20.000 Kinder vor Hunger pro Tag (!), d.h. ein Kind alle sechs Sekunden! Wenn das keine Gruende sind ueber die momentan von vielen von uns vertretene Nach-mir-die-Sintflut-Einstellung nachzudenken...

Ein Erlebnis, das ich an unserem Drop-Off-Day hatte, moechte ich auch auch nicht vorenthalten. Die Uebersetzung wird sich in den nachfolgenden Zeilen von selbst erklaeren. Wir wurden in Kleingruppen von drei Leuten einfach irgendwo in der Pampa ausgesetzt und unsere Mission bestand darin, unsere Arbeitskraft unentgeltich anzubieten. July und Rebecca, die mit mir in einer Gruppe waren wurden am Rand eines Maisfeldes ausgesetzt und nach einem Foto machten wir uns auf den Weg. Ziellos. Hauptsache Arbeit. Die meisten Leute, bei denen wir freundlich anfragten, liessen uns bestenfalls ihre Muellsaecke mitnehmen, die wir dann an der naechsten Muelltonne wieder loswurden. Einerseits ist die Skepsis ja auch verstaendlich, denn wer klopft schon an der Tuer und fragt nach Arbeit, ohne dafuer bezahlt werden zu wollen? Das ist fast wie "Ich bin die gute Fee, Du hast drei Wuensche frei ..." Nach einigen Kehrjobs, man glaubt es kaum, wurden wir dann doch mit einer groesseren Aufgabe betraut. Eine nette Dame liess uns eine uralte Bank, die nur noch fuer kleine Dorftreffen genutzt wurde, auf Vordermann bringen. Es war fast schon ein Vorrecht, in diesem alten, ja schon beinahe historischen Gebaeude die Fenster zu putzen und staubzusaugen. Natuerlich schossen wir wieder einige Beweissfotos neben dem schweren Tresor aus dem vorletzten Jahrhundert. Ausserdem fanden wir eine Art Logbuch, in dem noch Einzahlungen von Cent-Betraegen aus dem 18. Jahrhundert verzeichnet waren. Nach freundlicher Bewirtung und Verabschiedung zogen wir arbeitshungrige Freiwillige weiter, doch schon nach einigen Metern rief uns die Dame zurueck. Ihre Nachbarin haette da einen Liguster-Busch in der Einfahrt, der ziemlich verwachsen war und etwas heruntergeschnitten werden musste. Klar doch, machen wir. Doch ich fuerchte wir schnitten den Busch etwas kleiner als die gute Frau es sich vorgestellt hatte. Von guten zwei Metern Hoehe der schnellwachsenden Pflanze, waren jetzt noch etwas zu kurz geratene 80cm uebrig! Doch anscheinend uebersah die gute Nachbarin das kleine Missgeschick grosszuegig und bot uns sogar an uns zurueck nach New Windsor zu bringen. Auf dem Weg dahin stellte sich eine weitere interessante Sache heraus. Da sie mitbekommen hatte, dass ich aus Deutschland bin, erzaehlte sie auf einmal von Schifferstadt, meinem Zuhause, und von der Partnerstadt Frederick hier in Maryland, die ich ja sowie so besuchen wollte. Sie staunte nicht schlecht als ich ihr offenbarte, dass ich genau aus Schifferstadt komme. So klein ist die Welt.

Unser Trip zu einem 'Homeless Shelter' (Obdachlosen-Heim) nach Baltimore, wo wir zwei Tage verbrachten, war besonders neu und horizonterweiternd fuer mich. In einer abendlichen Runde erzaehlten die 'residents' (Bewohner) von ihren Geschichten, die das Leben geschrieben hatte und warum sie hier im 'shelter' gelandet sind. Nur um nur einige Gruende zu nennen, z.B. weil sie ihre Arbeit verloren haben, die Frau sie rausgeschmissen hat, die Miete nicht mehr bezahlen konnten ... Eine interessante Erfahrung. Am zweiten Tag in Baltimore machten wir uns mit mit der Renovierung alter Haeuser nuetzlich. Mit Hammer, schwerem Brechgeraet und Schutzmasken machen wir uns mit "Habitat for Humanity", die Organisation bei der wir an diesem Tag arbeiteten, daran Holzdecken runterzuholen, verrostete Heizkoerper auszureissen und bestehende Zwischenwaende zu zerlegen. "Habitat for Humanity" kauft alte und heruntergekommene Haeuser, die mit der Arbeitskraeft von Freiwilligen von Grund auf neu renoviert und wiederhergestellt werden. Auf diese Weise koennen die Kosten fuer die Arbeitskraefte eingespart werden und die Haeuser um ein hohes Mass guenstiger an Menschen mit geringem Einkommen verkauft werden. Daher "Habitat for Humanity", was man vielleicht mit "Menschliches Wohnen" uebersetzten koennte.

Doch auch diese 'orientation' in New Windsor an der Ostkueste neigte sich schnell dem Ende zu, und wieder stand die Verabschiedung von vielen neu und lieb gewonnenen Freunden an, die jetzt ueber den ganzen Globus verteilt sind. Bald war ich auf dem Flug zu meinem Projekt "Tri City Homeless Coalition" in Fremont an der Westkueste Kaliforniens.


3. Shelter Counselor bei Tri City Homeless Coalition

Rebecca, Caroline, Hannes und Eike, die mit mir in einem Apartment wohnen, empfingen mich freundlich am Flughafen in Oakland. Nach guten 45 Minuten Fahrt kamen wir in Fremont an. Das erste was mir sofort auffiel, war natuerlich das warme Sommerwetter trotz Anfang Oktober. Eine Dame aus dem 'shelter', die ich spaeter darauf ansprach, meinte mit einem Laecheln: "Well, that's California!"

"Tri City Homeless Coalition" (TCHC) ist der Name der Organisation, bei der ich im naechsten Jahr nun als 'shelter counselor' arbeiten werde. Der eigentliche Name des 'shelters' ist 'Sunrise Village', wofuer eine passende Uebersetzung vielleicht waere: Dorf, wo die Sonne aufgeht. Eine genaue Uebersetzung fuer meinen Job habe ich leider nicht finden koennen, aber es wird aus den Erzaehlungen heraus sicher klar werden (woertlich shelter=Heim/ Unterkunft, counselor= Berater).

Das Ziel von TCHC ist es, den Menschen zu stabilen Wohnverhaeltnissen zu verhelfen, durch professionelle Beratung (sowohl Job- als auch z.B. Drogenberatung) zu positiver Interdependenz in der Gesellschaft zu trainieren und dadurch die Obdachlosigkeit im suedlichen 'Alameda County' (Landkreis) so weit wie moeglich zu reduzieren. Ein grosser Vorteil unseres 'shelters' ist, dass es von Grund auf fuer die Unterbringung von obdachlosen Familien und Singles geplant und gebaut wurde, waehrend viele andere 'shelter' lediglich alte Gebaeude sind, die zu Obdachlosen-Unterkuenften umfunktioniert wurden. Auch wurde an eine behindertengerechte Einrichtung der Raeumlichkeiten und sanitaeren Anlgen gedacht, als 'Sunrise Village' vor knapp zehn Jahren gebaut wurde. Familien, die bei uns untergebracht sind, haben ihr eigenes Zimmer mit Bad. Singles dagegen sind in vier grossen Schlafraeumen, je zwei fuer Maenner und zwei fuer Frauen, untergebracht. Hier haben sie ihr eigenes Bett, einen abschliessbaren Schrank und eine kleine Schreibtisch-Nische. Ausser der Unterkunft und der Verpflegung, die die 'residents' (Bewohner) bekommen, hat jeder auch seinen persoenlichen 'case manager' (persoenlicher Berater/ Sozialarbeiter), mit dem er woechentliche 'meetings' (Treffen) hat. Da viele 'residents' ehemalige Drogenabhangige sind, muessen sie auch an Drogen- und Alkoholberatung teilnehmen, die von Keith und Gerri, unseren Drogenspezialisten, angeboten werden. Unter der Bedingung, dass die 'residents' den Richtlinien unseres Programms folgen, u.a. dass sie 80-90% ihres Geldes einsparen muessen, ihre 'chores' erledigen usw., koennen diese bis zu drei Monate bei TCHC bleiben. Insgesamt haben wir rund dreissig Einzelbetten und Platz fuer zehn Familien, also insgesamt rund sechzig 'residents'.

Um bei dieser grossen Anzahl von Leuten die Ablaeufe und Vorgaenge im 'shelter' in mehr oder weniger geregelten Bahnen zu halten, gibt es 'shelter counselor' wie mich. Damit zu meinen Aufgaben und Pflichten.

Eine beachtliche Zeit waehrend meinem Arbeitstag verbringe ich am 'frontdesk' (grosse Empfangstheke in der Lobby des 'shelters'). Zwei Telefone, mit sechs Leitungen sorgen dafuer, dass wir immer erreichbar sind, was sich fuer mich an so manchem Morgen als reinste Stresspartie entpuppt wenn alle Leitungen heisslaufen und ich ohne den Hoerer aufzulegen per Knopfdruck immer wieder den naechsten Anruf auf der naechsten Leitung entgegennehme. Dies kommt morgens besonders oft vor, wenn die meisten nach einem freien Bett anfragenden Anrufe eingehen. Da wir fuer Singles, anders als fuer Familien, keine Warteliste fuehren, muessen diese jeden Morgen um neun anrufen und anfragen ob ein Platz verfuegbar ist. Die Grund fuer diese Vorgehensweise ist simpel. Sehr oft muessen 'residents' von heute auf morgen gehen (z.B. positiver Drogentest), so dass unerwartet Betten frei werden. Aufgrund dieser instabilen Wohnsituation wuerde es somit keinen Sinn machen eine Warteliste zu fuehren.

Eine Leitung beantworten wir mit 'answering service' (Nachrichten Dienst) ohne zu erwaehnen, dass es sich um ein Obdachlosenheim handelt. Dies dient dazu, um die die Privatsphaere der 'residents' zu schuetzen, denn nicht immer moechten diese, dass z.B. ihre Verwandten wissen, dass sie in einer Obdachlosenunterkunft leben. Wenn der jeweilige 'resident' bei einem Anruf gerade da ist, rufen wir ihn aus, ansonsten kann der Anrufer eine Nachricht hinterlassen.

Um das Geschehen im und um den 'shelter' einigermassen im Auge behalten zu koennen stehen zwei Monitore am 'frontdesk', die die Aufnahmen von insgesamt acht Kameras wiedergeben. Hier gebe ich auch Hygieneartikel, Medizin oder was die 'residents' sonst so benoetigen raus und bin einfach der erste Ansprechpartner fuer die Bewohner und Besucher.

Wenn ich morgens um sieben anfange lese ich mir erst einmal im Logbuch durch, was in der letzten Nacht oder seit meinem letzten Arbeitstag vorgefallen ist. Das koennte ein neuer 'intake' (Aufnahme eines neuen Bewohners) sein, ein "Rausschmiss" aufgrund eines positiv ausgefallenen Drogentests, ein vorgefallener Streit zwischen den 'residents' oder manchmal auch nur die Erwaehnung, dass beim 'morning check' (morgendlicher Rundgang) alles in Ordnung war.

Eine weitere meiner Aufgaben ist zu ueberwachen, dass die 'residents' ihre 'chores' (Hausarbeiten) ordnungsgemaess erledigen. Jeder hat eine bestimmte Aufgabe, wie z.B. das Saugen des grossen gemeinsamen Aufenthaltsraumes oder das Saubermachen der Kueche nach jeder Mahlzeit. Sollte ein 'chore' mal nicht erledigt sein, ist es mein Job jemanden dafuer zu finden. Wenn die 'residents' ihren 'chore' nicht erledigen schreibe ich ein Memo an ihren zustaendigen 'case manager' der dann mit ihnen spricht und wenn dies oefters vorkommt, kann es sein, dass der jeweilige 'resident' auf Grund dessen gehen muss.

Es gab schon die eine oder andere Diskussion mit so manchem, entschuldigt bitte den Ausdruck, Faulpelz, der versuchte mich hinters Licht zu fuehren. Da war z.B. Kevin, ein 300 Pfund Kerl, der morgens den Speisesaal saubermachen musste, den ich aber bei meinen 'morning checks' schnarchend im Bett vorgefunden hatte. Er blieb einfach bis elf Uhr im Bett und hoffte anscheinend, es wuerde nicht auffallen. Als er dann am spaeten Vormittag in die Lobby kam und einen Anruf machen wollte, bat ich ihn mich im Speisesaal zu treffen. Ich hatte noch einige Minuten etwas zu erledigen und als ich dann im Speisesaal ankam, war dieser bereits auf den ersten Blick, welch Wunder, sauber und ordentlich. Kaum etwas wies darauf hin, dass der 'chore' nicht gemacht war. Gut, dass ich vorher gecheckt habe und Kevin musste es eben, trotz Meckern und Widerwillen, nochmal machen.

Anfangs war es fast erschreckend zu sehen, wie unselbststaendig und verantwortungslos einige der erwachsenen Bewohner doch sind. Wenn man doch weiss, dass die Moeglichkeit, zumindest voruebergehend ein Dach ueber dem Kopf zu haben, von simplen Dingen abhaengt, wie morgens puenktlich aufzustehen, sein Bett zu machen und seine Pflichten ordnungsgemaess zu erledigen, dann setzt man doch logischerweise alles daran, dass man nicht wieder auf der Strasse sitzt, oder? Doch sollte ich in Zukunft noch lernen, dass diese doch so logisch scheinende Schlussfolgerung nicht immer zutrifft. Dazu gleich ein kleines Beispiel.

Maria und ihr Lebensgefaehrte Jowie, beide kaum ueber zwanzig, lebten mit ihrem kleinen Jowie Jr. seit einigen Wochen bei TCHC. Aus verschiedenen Gruenden sollten sie am Freitag nach dem Mittagessen das 'shelter' verlassen. Da Maria aber schon am Freitag Vormittag einen Streit mit einem unserer 'case manager' anfing, indem sie ihn und auch mich anschuldigte mehrere Anrufe fuer sie, nicht weitergeleitet zu haben, forderten wir sie auf sofort ihre Sachen zu packen und zu gehen. Jedoch schien sie diese Aufforderung einfach zu ignorieren und hoerte nicht auf zu fluchen und schmutzige Kraftausdruecke auf uns niederprasseln zu lassen. Obendrein fing Jowie an, Drohungen gegen das Personal auszusprechen und die Situation drohte zu eskalieren. Kurzerhand alamierten wir die Polizei (die uebrigens wieder einmal etwas zu lange brauchte) und bald darauf hatte die Familie das Gelaende verlassen. Eine sehr traurige Geschichte, besonders wenn man an den kleinen Jowie Jr. denkt, der waehrend diesem ganzen Disput auf dem Arm der vor Wut tobenden Mutter war. Es ist schon schmerzhaft zu sehen, wenn kleine Kinder unter solch schlimmen Bedingungen aufwachsen und ja eigentlich nichts dafuer koennen, dass ihr Eltern milde ausgedrueckt, so unreif sind. Wir vergessen einfach fuer Dinge dankbar zu sein, die fuer uns so selbstverstaendlich zu sein scheinen.

Dann war da noch Kathy, deren check-in ich an diesem Tag uebernommen habe, was nicht so dramatisch wie das eben erwaehnte Beispiel verlief. Dies beinhaltete sie zu ihrem 'dorm' (Schlafraum) zu begleiten, die Utensilien in ihrem Schrank wie beispielsweise Bettlaken, Decken, Handtuecher, Nachtlicht und Wecker auf Vollstaendigkeit zu ueberpruefen und ihr dann den Code zu geben, mit dem sie ihre persoenlichen Gegenstaende wegschliessen kann. Sofern der Neuankoemmling das erste mal im 'shelter' ist, gehoert es auch in meinen Aufgabenbereich, ihm dann gleich nach dem check-in 'Sunrise Village' vorzustellen und auf die grundlegenden Regeln, Rechte und Pflichten hinzuweisen. Kathy war damit schon vertraut gewesen, da sie vor ungefaehr einem Monat schon einmal bei TCHC untergebracht war. Leider musste sie ins Gefaengnis, weil sie ein 'speeding ticket' (Strafzettel fuer zu schnelles Fahren) bekommen hatte und dieses nicht bezahlen konnte. In der Zeit nach der Entlassung hatte sie natuerlich wieder keine Bleibe und schlief solange, bis bei uns wieder ein Bett frei wurde, in ihrem Auto.

Zur Reflektion unserer Arbeit haben wir woechentliche 'staff meetings' (Mitarbeiterversamm-lungen). Hier besprechen wir was in der letzten Woche vorgefallen ist (z.B. auch einige der eben beschriebenen Ereignisse), welche grossen Ereignisse anstehen, welche Erfolge wir in der vergangenen Woche zu verzeichnen hatten, was beispielsweise ein 'successful move out' sein koennte (wenn 'residents' eine Wohnung/ Unterkunft finden) oder sonstige wichtige, fuer das gesamte Personal relevante Informationen. Motivierend und erfreulich ist natuerlich, wenn 'residents' ihre Zeit bei TCHC erfolgreich beenden, d.h. einen Job finden, in eine Wohnung umziehen oder anderweitig bei einem Freund oder der Familie unterkommen.

Meine Schilderungen ueber meine momentane Taetigkeit abschliessend, kann ich sagen, dass es wirklich ein aufregender Job ist, der mir jede Menge Spass macht und an dem ich selbst wachsen und viel lernen kann. Als vor einigen Wochen Melissa als Aushilfe fuer die Samstage eingestellt wurde, bat mich Deann, diese einzuweisen und "einzuarbeiten". Ich war selbst erstaunt, merkbar an den vielfaeltigen Dingen, die ich ihr zu erklaeren hatte, wie viel ich in dieser kurzen Zeit, die ich jetzt hier bin gelernt hatte. Just - learning by doing.

4. Kultur-Freizeit-Bay Area

Wie ja schon am Anfang erwaehnt, faellt der Unterschied der amerikanischen Esskultur sehr ins Auge. Anfangs konnte ich mir noch nicht so richtig vorstellen, dass Amerikaner sich fast nur von Fastfood ernaehren und Cola trinken sollten. Und natuerlich kann man das auch nicht pauschal sagen, doch macht diese uebertriebene Aussage schon ein der Wahrheit entsprechendes Statement, was die ungesunde Ernaehrung der Amerikaner betrifft. Als ich einmal im unserem Konferenzraum sass und Salat ohne Dressing ass, kam eine meiner Kolleginnen herein und fragte was ich denn schoenes esse. Als ich es ihr dann sagte meinte sie trocken: "Oh boy, you're eating too healthy!" ("Junge, Du isst zu gesund.") Ein anderes Beispiel waere eine andere Kollegin, die ich bei unserem 'staff meeting' (Mitarbeitertreffen) ein Paeckchen Zucker in ihre Cola kippen sah... Schluck. Da ist es auch nicht mehr erstaunlich, dass 60% der Amerikaner uebergewichtig sind. Man kann sich fast alles aus dem Auto heraus kaufen und waehrend wir McDrive nur von McDonalds her kennen, gibt es hier McDrives bei Banken, Apotheken, Posteinwurfkaesten...

Damit waere ich dann auch beim Thema Auto. Jeder Haushalt hat meist mindestens zwei Autos, wobei ein Truck obligatorisch ist. Dies haengt sicher auch damit zusammen, dass das Benzin hier fast viermal billiger ist als bei uns! Der Fahrstil jedoch ist meist nicht sehr fussgaengerfreundlich und die Ampeln haben eine relativ kurze Gruenphase. Sobald man kaum die Haelfte der Strasse ueberquert hat, schaltet die Ampel schon auf rot. Ein Vorteil beim Autofahren ist dagegen, dass man beim Rechtsabbiegen generell, nachdem man gestoppt hat, fahren darf egal ob die Ampel rot oder gruen zeigt. Die Geschwindigkeit in der Stadt ist nicht wie bei uns auf 50 km/h beschraenkt, sondern variiert zwischen 40-45 Meilen pro Stunde, was ca. 65-70 km/h entspricht. Andrerseits sind auf dem 'freeway' (Autobahn) lediglich 65 Meilen pro Stunde zulaessig, was nicht mehr als 105 km/h sind. Von Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, wie ich sie in Deutschland auf der B9 von Speyer Richtung Germersheim immer genossen habe :), kann man hier nur traeumen. Vielleicht allerhoechstens auf einem der verlassensten 'highways' irgendwo in der Wueste Nevadas. Ich freue mich schon richtig auf die deutsche Richtgeschwindigleit von 130 km/h :).

In den vergangenen Wochen hier in den Staaten habe ich nun auch schon zwei Feiertage miterleben koennen: Halloween und Thanksgiving. Waehrend ich mich fuer Halloween, ein uraltes, aber heute immer noch enorm populäres Fest in den USA, bei dem sich Kinder verkleiden, Streiche spielen und um Süßigkeiten bitten, nicht so recht begeistern konnte, war das Erleben des amerikanischen Feiertages "Thanksgiving" ein besonders schoenes Ereignis. Der Ursprung liegt einige Jahrhundete zurueck, als die Pilgerväter 1620 von England über den grossen Teich nach Amerika kamen und nach einer erfolgreichen Ernte aus Dankbarkeit ein grosses Fest mit den bereits dort lebenden Indianern feierten. Heute ist "Thanksgiving" einer der hoechsten Feiertage in Amerika, doch denkt man kaum noch an dieses veraltete Ereignis zurueck. Die ganze Familie kommt zusammen und es kommt natürlich der traditionelle 'turkey' (Truthahnbraten) mit 'mashed potatoes' (Kartoffelpueree) auf den Tisch. Dazu gibt's 'cranberry sauce' (Preiselbeeren-Sauce) und 'pumpkin pie' (Kürbiskuchen). Und auch die 'sweet potatoes' (süße Kartoffeln) erfreuen sich größter Beliebtheit. Zum Fest gehört auch, dass man in sich geht und reflektiert, wofür man dankbar in seinem Leben ist. Nach dem man sich den Bauch vollgeschlagen hat, sitzt man vor dem Fernseher und schaut "Football", wieso und weshalb konnte ich noch nicht herausfinden.

Im 'shelter' sorgte Deann, unsere 'kitchen coordinator' (Kuechenchefin) dafuer, dass auch die hier lebenden 'residents' und Kollegen wie ich, die an diesem Feiertag arbeiten mussten, ein schoenes 'Thanksgiving' hatten. Mit ueber einem Dutzend Freiwilliger bereitete sie eine Riesenmahlzeit mit dem traditionellen 'turkey' und allem was dazu gehoert zu. In einem grossen Kreis standen wir alle in dem schoen dekorierten Speisesaal um die reich gedeckten Tische herum und jeder konnte mit einem kurzen "I am thankful for ..." zum Ausdruck bringen, wofuer er an diesem Tag dankbar ist, was ja der eigentliche Sinn des Festes ist.

Fremont an sich ist eigentlich keine besonders aufregende Stadt. Die einzige wirkliche "Attraktion" ist eigentlich nur der schoene 'Lake Elizabeth' mit seinem grossen Park, der bei gutem Wetter, also immer (na ja, fast), Spaziergaenger, Jogger und Angler anlockt und Kinder zum Spielen und Turnen auf den unzaehligen Spielplaetzen und Wiesen einlaedt. Besonders gut kann man auf den Fremont umgebenden Huegeln wandern gehen.

Fuer amerikanische Verhaeltnisse ist Fremont mit seinen 200.000 Einwohnern relativ klein. Allerdings erfreuen wir uns der, das Wetter betreffend, sehr guenstigen Lage. Waehrend es in San Francisco manchmal recht kalt und windig sein kann, da es direkt am Pazifik liegt, ist es bei uns an der Sued-Bay, vor allem natuerlich im Sommer ziemlich heiss und trocken. Auch eine Verschiebung der Jahreszeiten, wenn ich das mal so ausdruecken darf, habe ich hier feststellen koennen. Von Europa bin ich eher gewohnt, dass im Fruehling alles zu gruenen beginnt, doch hier findet dies jetzt im Winter (der aufgrund der immer noch warmen Temperaturen eigentlich gar kein Winter ist) statt, wo die Trockenzeit vorueber ist und der Regen eingesetzt hat. Die am Ostende Fremont's gelegenen Huegel (bis zu 2200 Fuss/ 700m hoch) wandeln sich jetzt so langsam von einem trockenen Ockerton in ein saftiges, sattes Gruen und sind dann ein beliebtes Ausflugsziel. Im Maerz/ April wird jedoch wieder der pure Sonnenschein einsetzen und das Gras auf den Huegeln wieder austrocknen lassen.

Erwaehnenswert ist auch die multikulturelle Bevoelkerung hier in der Bay Area. San Francisco, obwohl nur 700.000 Einwohner, beinhaltet die verschiedensten Stadtviertel, angefangen bei China Town ueber Mexico und Italy Town bis hin zu Japan Town und Russian Hills. Auch erstaunlich viele Inder trifft man hier an, von denen so mancher im gleich um die Ecke liegenden Silicon Valley als Programmierer beschaeftigt ist (Computer-Inder). In einer Studie hat man festgestellt, dass auf den Highschools Fremont's fast sechzig verschiedene Sprachen gesprochen werden!

Laenderuebergreifend faellt mir da auch eine interessante Story ein, die ich an einem meiner freien Tage erlebt habe, den ich in San Francisco verbracht habe. Nachdem ich mir einige Sehenswuerdigkeiten angeschaut hatte, machte ich mich auf den Weg zur Golden Gate Bridge. Als ich sie ueberquerte, bot sich mir oestlich ein wunderschoenes Bild des abendlichen San Francisco und westlich der Golden Gate Bridge ein atemberaubend schoener Sonnenuntergang am Horizont des Pazifik. Am 'viewpoint' (Aussichtspunkt) am anderen Ende der Golden Gate Bridge angekommen, musste ich mir bald ueberlegen wie ich wieder zurueckkommen konnte. Da sich kein Bus fand der zurueckfuhr, schien es, als bliebe mir die einzige Option zurueckzulaufen. Doch ich versuchte mein Glueck und fragte weiter. Auf wunderbare Art und Weise stellte sich heraus, dass mich eine Familie mitnehmen konnte, die gerade auch da war und bald zureuckfahren wollte. Im Auto kamen ich dann etwas ins Gespraech und es stellte sich heraus dass es eine phillipinische Familie war. Ich erzaehlte wie ich hierher kam und auch, dass ich mit der 'Brethren Church' einen Freiwilligendienst mache. "So, you're christian?" fragte mich dann die Fahrerin erstaunt. "Yes, I am!" antwortete ich mindestens ebenso verbluefft. "Oh, wow, everybody here in this car is christian!! And are you also from a church?" "Yes I am!" war wieder meine Antwort. Und ihr glaubt gar nicht welch geniales Gespraech sich dann daraus entwickelt hat: "It's so exciting, how God provided you and took care of you. You really see that He loves his children. And now we're here together and giving you a free ride to where you have to go..." Die gute Frau kam aus dem Stauen nicht mehr heraus und konnte sich kaum stoppen. Ist das nicht einfach superklasse? Eine Dame vom hintersten Sitz, sprach mich dann auf deutsch an, als ich erzaehlte, dass ich aus Deutschland komme. Sie machte gerade hier Urlaub bei ihren Verwandten und wohnt eigentlich in der Naehe von Kaiserslautern! Wiedermal musste ich feststellen, wie klein die Welt doch ist! Sie brachten mich dann nicht nur ans andere Ende der Bruecke, sondern direkt vor dass Haus von Elizabeth (von meiner 'orientation' in New Windsor), die mich an diesem Abend eingeladen hatte.

Mit dieser kleinen Geschichte moechte ich meinen ersten Rundbrief schliessen. Ich glaube euch hiermit einen runden Einblick in meine Arbeit und mein Leben hier in Fremont, Kalifornien ermoeglicht zu haben und hoffe euren Erwartungen gerecht geworden zu sein. Wiederholt kann ich nur sagen, dass ich mich hier absolut wohl fuehle und dankbar bin, diese phantastischen Erfahrungen waehrend meinem 'Anderen Dienst im Ausland' machen zu duerfen. Ein riesiges Dankeschoen an euch alle, die ihr mir diesen Traum ermoeglicht. Ich wuensche euch ein schoenes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Gottes Segen. Bis zum naechsten Rundbrief.

David Berscheminski


Mehr Info: EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst